Montag, 2. August 2010

Pellworm

Ich hab mal wieder was geschafft.
Die Pellworm-Jacke für meine Mutter ist fast fertig.
Muss sie nur noch unten und an den Ärmeln säumen.
Beim Einsetzen der Ärmel hatte ich etwas Probleme. Ich fand da irgendwie keine Zeichen nach denen man sich richten sollte.
Ich hab noch schwarzen Fleece hier liegen. Davon wollte ich mir eigentlich auch eine Pellworm nähen. Allerdings bin ich gerade am Grübeln. Ich hab jetzt XXL genäht. Mit einem T-Shirt ist es ok, mit einem dickeren Shirt ist sie wohl zu eng. Entweder versuche ich sie ein paar cm größer zu machen oder ich überlege mir was anderes.

Dann möchte ich für meinen London-Tagesausflug eine Tasche nähen. Bin am Überlegen ob ich die Alles Dabei etwas vergrößere. Dann müßte ich locker eine Flasche Wasser reinbekommen. Hat jemand eine Idee wie ich den Schnitt vergrößert bekomme? Über die Druckereinstellung habe ich es nicht hinbekommen. Da hat es mir nur einen Teil ausgedruckt und den Rest nicht (also Schnitt abgeschnitten).

Dann habe ich noch die Hose Nr. 6 aus der Ottobre nähen. Da hab ich schon rosa Cord und lila Baumwollstoff mit rosa Punkten zugeschnitten. Mal sehen wann ich dazu komme.

2 Kommentare:

Annilu hat gesagt…

Hey - Du hast heute meinen Alles-Dabei-Taschen-Post kommentiert. Schön, dass ich Dich damit ein bisschen inspirieren konnte!
Du bist darüber gestolpert, dass beim Einnähen des Reißverschlusses der Futterstoff 3-4cm auf beiden Seiten des RV nicht festgesteppt werden soll. Vielleicht kann ich es ja nochmal ein bisschen erklären:
Außen- und Innentasche hängen letzten Endes nur am RV direkt zusammen. Der Rest der "beiden" Taschen ist völlig getrennt voneinander und wird auch so verarbeitet. Ganz am Schluß wird dann das ganze Werk dur eine Öffnung in einer Seitennaht der Innentasche so gewendet, dass beide Taschen dort landen, wo sie hingehören - die Außentasche außen und die Innentasche als Futter eben innen. Klar. Wo sonst?
Damit die Futtertasche problemlos getrennt zu Ende gefertigt werden kann, darf der Futterstoff an den beiden Endes des Reißverschlusses eben nicht am RV festgenäht sein. Dadurch ist die Verarbeitung wesentlich einfacher und sauberer und die kleinen Lücken, die im Futterstoff an den Enden des RV bleiben, sind am Ende ja nicht zu sehen ;O)
Hm. Ob das jetzt Klarheit geschaffen hat?
Bei der Außentasche wird doch das obere schmale Taschenteil (mit dem Reißverschluß) an den schmalen Seiten an den rundum verlaufenden schmalen Streifen genäht, der die Taschenseiten- und den -boden bildet. Diese Ansatznaht ist natürlich ganz einfach. ABER...wenn Du Dir nun vorstellst, Du hättest an diesem Streifen mit dem RV an der Innenseite bereits den Futterstoff am RV festgesteppt und zwar jeweils bis zur äußersten Kante des RV-Streifens...wie nähst Du dann den oben beschriebenen Seite-Boden-Streifen der Innentasche an den Futterstoff des RV-Streifens? Wenn an diesem Streifen Außen- und Innenstoff bis ans Ende festgenäht werden, kann man Außen- und Innentaschen schlicht und ergreifend nicht mehr getrennt weiterverarbeiten.
Herrje - das ist schwer zu erklären. Aber einen Versuch war's wert.

Liebe Grüße
Heike

Annilu hat gesagt…

Wenn du magst, dann schick mir ne mail an hp.lemke@gmx.de und ich versuch Dir zu erklären, was es mit den 3-4cm an beiden Seiten des Reißverschlusses der Futtertasche auf sich hat :O)

LG
Heike

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